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Abendteuer Kaokoveld
Palmwag - Puros - am rand der Skelettküste - Rapids am Kunene - Epupa-Fälle - Himbas am Kunene - Etosha Nationalpark
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Das Kaokoland -meist als Kaokoveld bezeichnet- ist eine rund 50.000 km² große trockene Region im Nordwesten Namibias. Sie grenzt im Westen an die Skelettküste, im Norden an den Grenzfluss zu Angola, den Kunene, im Osten an das ehemalige Ovamboland (heute Omusati-Region) und im Süden an das Damaraland. Die hier lebenden Himba und Herero Namibier leben entsprechend traditionell als Jäger und Sammler oder Viehzüchter.
Das Kaokoland ist bekannt für sein durch seinen reichen Wildbestand: besonders zu erwähnen sind die hier wieder häufiger vorkommenden Nashörner und Wüstenelefanten. Die Unzugänglichkeit des Gebietes haben zu einem stetigen Anwachsen der Elefantenbestände im Kaokoveld geführt.
Himba
Himba sind als Teil der Vorfahren der heutigen Herero im 15./16.Jahrhundert aus dem Betschuanaland (dem heutigen Botswana) in das heutige Namibia gewandert. Sie lebten als nomadische Jäger und Sammler im Nordwesten Namibias, im Kaokoland am Kunene (zwischen Angola und den ehemaligen Homelands Owamboland und Damaraland). Die von den übrigen Hererovölkern räumlich getrennten Siedlungsgebiete förderten eine getrennte Völker-Entwicklung - nicht zuletzt durch den Einfluss der Missionare auf die Herero und deren kriegerische Auseinandersetzungen mit den Nama.
Die christianisierten Herero im Hereroland (im Umfeld von Okahandja, Windhoek und Otjimbingwe) unterschieden sich alsbald durch ihre Kleidung (die von der Ehefrau des Missionars Hahn „erfundene”, der viktorianischen Zeit entlehnte Hererotracht der Frauen hat hier ihren Ursprung) von ihren „heidnischen” Brüdern und Schwestern im Kaokoveld und betrachteten diese bald als zweitklassige Herero, was die Trennung beschleunigte und vertiefte.
Epupafälle
Die Epupafälle (in der Sprache der Herero heißt epupa fallendes Wasser) befinden sich im Verlauf des Kunene, des Grenzflusses zwischen Namibia und Angola. Durch den Zufluss verschiedener wasserreicher Flüsse aus dem Hochland von Angola ist der Kunene in Namibia der Fluss mit der höchsten Fließgeschwindigkeit. Er hat in dem ansonsten ariden Kaokoveld enge Schluchten ausgewaschen.
Skelettküstenpark
Skeleton Coast Park heißt das nördliche, 500 km vom Ugab Rivier bis zum Kunene reichende Naturschutzgebiet an der Skelettküste Namibias. Im Osten grenzt das 16.000 km² große Naturschutzgebiet an das Kaokoveld. Der Skelettküstenpark besteht aus zwei Zonen, die südliche ist frei zugänglich und die nördliche darf nur in einem kleinen Gebiet unter Führung entsprechend konzessionierter Reiseunternehmen, die hier wenige Übernachtungscamps unterhalten, besucht werden.