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Chobe Nationalpark - Savuti - Moremi Nationalpark - Okavango Delta
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Die geographische Lage Botsuanas erstreckt sich zwischen 17° 40' und 27° südlicher Breite sowie 20° und 29° 20' östlicher Länge.
Mit einer Fläche von rund 600.000 km² ist Botsuana etwas größer als Frankreich, das Land gehört allerdings zu den am dünnsten besiedelten der Erde.
Große Teile des Landes macht die Halbwüste (Kalahari) im Südteil aus. Sie besteht aus Savanne (Dorn- und Grassavannen). Darüber hinaus gibt es Salzpfannen und Salzseen, die während der Regenzeit zu großen seichten Seen werden - das ist wichtig für zahlreiche Wildtiere.
Chobe-Nationalpark
Der Chobe-Nationalpark ist ein Nationalpark in Botsuana, er umfasst eine Fläche von 10.566 km². Der Nationalpark wurde nach dem Fluss Chobe benannt, der die Nordgrenze des Parks bildet. Der Chobe kommt aus Angola, dort wird er Kuando River genannt. Chobe ist für die riesigen Kaffernbüffel-Herden bekannt, aber auch den Chobe-Buschbock, und er ist die südlichste Möglichkeit, wo der Puku gefunden werden kann.
Moremi-Wildreservat
(Moremi Game Reserve) ist ein 4871 km² großer Nationalpark in Botsuana. Er wurde 1963 proklamiert von Frau Moremi, der Witwe von Chief Moremi III, um den wildreichen Teil des Okavango Deltas zu schützen.
Tierwelt
Elefanten, Giraffen, zahlreiche Antilopenarten, Löwen, Leoparden, Geparde, Zebras und besonders der Vogelreichtum im Okavango-Delta Botsuanas sind berühmt. Im Chobe National Park sieht man deutlich die Vegetationsschäden, die durch die mittlerweile zu große Zahl der Elefanten hervorgerufen werden. Der bekannteste Vertreter der Fauna Botsuanas ist das Flusspferd, in der Landessprache Setswana als kubu bezeichnet. In seiner natürlichen Umgebung zu beobachten ist das Flusspferd neben dem Puku und dem Kaffernbüffel im Chobe National Park.
Okavangodelta
Das Okavangodelta ist das im Nordwesten Botsuanas gelegene Binnendelta des Okawangos. Es wird im Süden durch die Kunyere- und Thamalakane-Spalte begrenzt, die als hydrologische Barriere quer zum Okavango verlaufen und eine südlichen Fortsetzung des Afrikanischen Grabenbruchs (Rift Valley) darstellen. Der Okavango fächert sich dabei auf und versickert im Kalaharibecken bzw. verdunstet zu großen Teilen. Dabei bildet er inmitten der semi-ariden Kalahari mit über 20.000 Quadratkilometern eines der größten und tierreichsten Feuchtgebiete Afrikas.