Safari Video - Fazinierende Ferne Namibia
Reise Video - Fazinierende Ferne Namibia
Windhoek - Köcherbaumwald bei Keetmanshoop - Fishriver-Canyon - Kolmannskuppe - Lüderitz - Wüstenschloss Duwisib - Namib Dünen - Swakopmund - Kreuzkap - Twyfelfontain, Ugab-Terassen - Etosha Nationalpark
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Namibia ist ein Staat im Südlichen Afrika und grenzt im Norden an Angola, im Osten an Botsuana, Simbabwe, Sambia und im Süden an die Republik Südafrika. Die Westgrenze des Landes bildet der hier kalte Südatlantik.
Namibia ist aufgrund seiner einzigartigen Geographie und Tierwelt eines der meist besuchten Länder des Kontinents, und insbesondere für Safari Reisen ein ideales Reiseland. Die vielfach unberührte Natur wird gezielt durch einen ökologischen und nachhaltigen Tourismus geschützt und bewahrt.
Windhoek
(1.650 m ü. N. N.) ist Hauptstadt sowie wirtschaftliches und politisches Zentrum von Namibia (südliches Afrika). Die Stadt Windhoek wurde 1840 gegründet und hat heute 279.042 Einwohner. Windhoek ist Afrikaans oder Niederländisch für „Windecke“, „windige Ecke“, Ai-Gams bedeutet etwa so viel wie „heiße Quelle“, was auf die einstigen Thermalquellen der Region hindeutet. Auch der Herero-Name der Stadt, "Otjomuise", bedeutet „Ort des Dampfes“.
Köcherbaum
(Aloe dichotoma) Er gehört zur Gattung der Aloen, die sonst überwiegend krautige Vertreter enthält. Der Artname dichotoma verweist auf die Astgabeln, die immer aus zwei Ästen bestehen. Er wird bis zu neun Meter hoch und über einen Meter dick. Seine glatte, wachsartige Borke schützt ihn vor dem Austrocknen und macht es Schlangen unmöglich, an ihm hochzuklettern. Deshalb bauen Webervögel gerne ihre Nester in den Zweigen der Köcherbäume.In seinem Aussehen erinnert er den Betrachter an einen Kerzenleuchter.
Der Köcherbaum ist hauptsächlich in den Halbwüsten Namibias und im nordwestlichen Teil der Kap-Provinz Südafrikas anzutreffen. In Namiba wächst er bevorzugt auf der schwarzen Felsformation Ysterklip, die die Sonnenstrahlung sehr gut absorbiert und die Wurzeln festhält. Die durchschnittliche Temperatur beträgt hier 38°C.
Fish River Canyon
Der Fischfluß-Canyon im südlichen Namibia, der auf einer Länge von etwa 160 km und Breite von bis zu 27 km bis zu 550 Meter tief vom Fischfluss ausgewaschen wurde, wird als der größte Cañon Afrikas bezeichnet.
Der Fischfluss ist mit einer Länge von über 650 km der längste Fluss Namibias. Er entspringt im östlichen Naukluftgebirge, führt aber ausschließlich in sehr regenstarken Zeiten unterhalb seiner Stauung am Hardap-Damm Wasser. Daher ist nicht nur die zukünftige Auswaschung des Flussbettes minimiert, sondern es wird sich im Laufe der Zeit auch die Vegetation am Flusslauf verändern. Trotzdem lassen sich im Flussbett selbst in regenarmen Zeiten einzelne Tümpel finden, die wahrscheinlich von Grundwasser das ganze Jahr gespeist werden. Die Wasserstellen werden sowohl von einigen Antilopenarten als auch von Leoparden genutzt. Der Cañon ist nicht zuletzt deshalb zum Naturschutzgebiet erklärt worden und gehört teilweise zum staatlichen Fish-River-Canyon-Nationalpark und zum Teil zum privaten 440 km² großen Canyon Nature Park. Der Fischfluß-Cañon beginnt bei Seeheim im Norden und endet im Süden bei Ai-Ais, während der Fluss erst einige Kilometer danach in den Oranje mündet, den Grenzfluss zur Republik Südafrika. Die zwei Hauptcamps des Parks sind Hobas in der Nähe des Hauptaussichtspunkts mit dem Informationszentrum am Nordende und Ai-Ais mit seinen heißen Quellen im Süden.
Für Touristen werden von Mai bis August mehrtägige geführte Wanderungen durch den Cañon angeboten; hingegen ist ein Abstieg ohne Führung lebensgefährlich und deshalb verboten.
Lüderitz
Große Teile der Stadt sind im deutschen Jugendstil der wilhelminischen Kaiserzeit erhalten, welche alle während der 90er Jahre großzügig restauriert wurde. Zu den wichtigsten Bauwerken zählen:
- das Görke-Haus (1909-1911), das früher der Sitz des Magistrats war, es wurde ursprünglich als Palais für den erwarteten Besuch des Kronprinzen erbaut
- das Kapps-Hotel (Kapps Konzert- und Ballsaal)
- die lutherisch-evangelische Felsenkirche (1912) mit dem dahinterliegenden Diamantenberg
- die "Lesehalle", sowie die "Turnhalle", beides Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit, welche heute noch ihre Aufgaben als Bücherei, beziehungsweise als Turnhalle und Veranstaltungssaal erfüllen.
Sehenswert in Lüderitz ist außerdem das kleine Lüderitzer Museum mit Exponaten zur Geschichte der Stadt und der Tier und Pflanzenwelt in der Umgebung und die ca. 10 km außerhalb liegende Geisterstadt Kolmanskuppe, die um 1910 für einige Wochen, dank reicher Diamantenvorkommen, die wohlhabendste Stadt der Welt war. Eine weitere - naturgegebene - Sehenswürdigkeit ist die bizarre Küstenlage der Stadt (sehenswert sind unter anderem die "Große Bucht" sowie die Haifischinsel als auch die Landschaft rund um den „Diaz Point”.
Die meisten Kneipen machen sehr zeitig zu. Das Hotel Zum Sperrgebiet sowie das "Legend" haben die einzigen Kneipen, die bis Mitternacht geöffnet haben. Hier spricht man zumeist Deutsch.
Namib Wüste
Die Namib ist eine Trockenwüste an der Westküste Afrikas. Sie liegt auf dem Gebiet von Namibia und enthält den Namib-Naukluft-Nationalpark. Die Bedeutung des Namens kann man am ehesten mit „Leerer Platz”, oder „Ort wo nichts ist” übersetzen.
Die Ausdehnung der Namib beträgt von Norden nach Süden (bis zum Oranje) rund 2.000 km, sie reicht bis 160 km in das Land hinein. In ihrem nördlichen Teil zum Grenzfluss Kunene hin bildet sie die als Schiffsfriedhof bekannte Skelettküste, wo zahlreiche Schiffsgerippe aus dem Sand ragen. Ihr mittlerer Abschnitt beherbergt mit Swakopmund und Walfischbucht zwei der wichtigsten Städte des Landes und den einzigen Hochseehafen Namibias. Im Süden wiederum erstreckt sich auf etwa 500 km Länge das Diamantensperrgebiet um Lüderitz, in dem auch heute noch Edelsteine gewonnen werden. Der Schwerpunkt der Diamantenförderung hat sich jedoch an den Oranje bzw. dessen Mündungsgebiet im Atlantik verlagert (Offshore-Abbau). Die Diamantengewinnung macht gut ein Drittel des namibischen Exportes aus.
Bekannt ist die Namib für ihre Sanddünen, die, je nach Sonnenstand und Feuchtigkeitsgehalt, intensiv ihre Farben ändern. Düne 7 in der Nähe vom Sossusvlei ist mit über 350 Metern die höchste Sanddüne der Welt.
Twyfelfontein
In der Umgebung von Twyfelfontein wurden über 2.500 Felsgravuren und einige Felsmalereien auf glatten Felsplatten gefunden. Das Tal wurde 1952 Nationaldenkmal, nachdem viele Felsgravuren gestohlen wurden. Von wem sie während der Kolonialzeit entdeckt wurden ist nicht geklärt, je nach Quelle wird der Landvermesser Volkmann oder sein Kollege Reinhard Maack genannt. 2007 wurden die Felsgravuren von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbe gesetzt.